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Welchen Heizwert haben Pellets? 1 kg Sonnen-Pellets enthält 5 kWh Energie (DINplus Norm: 4,7 kWh). Das entspricht 0,5 l Heizöl oder 0,5 m3 Erdgas.
Wieviel Platz brauche ich für Pellets? 1 Tonne Holzpellets entspricht 1,5 m3 Lagervolumen. Ein Beispiel: Ein Haus mit einem Heizölverbrauch von 2.000 Litern benötigt etwa 4.000 kg Pellets, das entspricht 6 m³ Lagervolumen. Durch intelligente Systeme wie den Maulwurf lässt sich der verfügbare Raum optimal nutzen.
Wie lange sind Pellets haltbar? Holzpellets sind in trockenem Zustand mindestens 3 Jahre lagerfähig.
Warum halten die Holzspäne in Form von Pellets zusammen? Das holzeigene Lignin verbindet die Pellets. Es kommt in sämtlichen holzartigen Pflanzen vor. Das Bindemittel ist in der pflanzlichen Zellwand eingelagert und führt zur Verholzung der Zelle. Auch Pellets werden nach dem Pressen durch Lignin zusammengehalten. Während des Pressvorgangs entstehen durch den hohen Druck auch hohe Temperaturen, die das holzeigene Lignin freisetzen. Zusätzliche Bindemittel für die Produktion der Pellets können in geringem Maße Stärke oder Mehl sein.
Entstehen bei der Verbrennung Abfälle? Es fällt Asche an, die Sie als Gartendünger verwenden oder kompostieren können. Der Aschebehälter einer Pellet-Zentralheizung muss je nach Brennstoffverbrauch zwei bis vier Mal pro Jahr geleert werden.
Wie hoch ist der Wirkungsgrad von Pelletheizungen? Je nach Kesseltyp erreichen sie Wirkungsgrade von 92 bis 96 %.
Hängt der Pelletpreis vom Ölpreis ab? Nein, der Holzpelletmarkt ist in sich stabil und in keiner Weise mit dem Ölmarkt gekoppelt. Verglichen mit fossilen Brennstoffen verzeichnet der Pelletpreis nur geringe Steigerungen. Mit Holzpellets machen Sie sich unabhängig von weltpolitischen Entwicklungen und Importen. Um so mehr, wenn heimischer Rohstoff wie bei uns direkt vor Ort verarbeitet wird.
Ist die Versorgung mit Pellets zukunftssicher? Ja! Holz wächst kontinuierlich nach, und regenerative Waldwirtschaft erntet nie mehr, als in derselben Zeit neu entsteht. Aktuell übersteigt die Rohstoffmenge den Bedarf um ein Vielfaches: In Deutschland gibt es etwa 140.000 Pelletheizungen. Allein die Nebenprodukte aus Sägewerken würden für etwa das Zehnfache reichen.
Werden Bäume gefällt, um Pellets herzustellen? Nein, es müssen keine Bäume für Holzpellets gefällt werden. Heute und bis auf Weiteres werden Pellets aus Sägespänen hergestellt, die bei der Holzverarbeitung reichlich anfallen. In der Zukunft werden nachhaltig angebaute Energiehölzer die Rohstoffbasis ergänzen.
Wieviel Energie verbraucht die Herstellung von Pellets? Je nach Herstellungsstandard liegt der Aufwand an Herstellungsenergie bei 3 bis 6 % der in den Holzpellets enthaltenen Energie – einschließlich Transport zum Kunden. Diese „graue Energie" minimieren wir unter anderem durch intelligente Technik. Bei Heizöl und Erdgas schlägt der „graue“ Energieaufwand mit 12 % und mehr zu Buche.
Warum ist bei Pellets die Qualität wichtig? Gute Qualität wirkt sich mehrfach positiv aus. Hochwertige Pellets erzielen einen höheren Wirkungsgrad. Ihr Heizkessel muss seltener gereinigt werden und lebt länger. In einem Wort, Sie sparen Geld.
Was zeichnet hochwertige Pellets aus? Zum einen die Einhaltung der gültigen Normen – aktuell in Deutschland: DINplus. Zum anderen sollten Sie auf einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt, den Ascherückstand, Feinanteil und gleichmäßige Längenverteilung achten.
Gibt es Förderungen für Pelletheizungen? Ja, Sie können zahlreiche Fördermöglichkeiten nutzen. Mehr dazu finden Sie hier.
Kann ich Pelletheizung und Solaranlage kombinieren? Ja, das ist sogar ideal: Im Sommer, sogar an bewölkten Tagen liefert die Sonne den gesamten Warmwasserbedarf. Bei kaltem Wetter versorgt der Pelletkessel Heizung und Warmwasserboiler. Eine witterungsgeführte Steuereinheit schaltet je nach Temperatur die Holzheizung zu. Mit einem solchen Kombi-System können Sie über ein Drittel Ihrer Energiekosten sparen.
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